• Schlafen oder essen? …

    Außerhalb eines Zusammenhangs eine eher simple Frage die sich so in dieser Form wohl schon ein Neandertaler hätte stellen können. Nun erwische ich mich aber gerade in diesem Moment dabei, dass mir genau diese alltägliche Frage auch in der heutigen Neuzeit noch etwas Kopfzerbrechen bereitet.

    Das Problem ist so doof wie einfach: ich bin müde, liege im Bett und möchte schlafen. Das penetrante Hungergefühl ist allerdings so intensiv, dass es mich von genau diesem abhält. Wenn ich jetzt aber aufstehe um mir was zum essen zu machen werde ich lange in der Küche stehen weil ich dann auch was richtiges zum essen haben möchte, wodurch ich entweder zu wach zum schlafen sein werde oder es aber einfach zu spät ist um seinen (Nach-)Mittagsschlaf zu halten (diese Begründung mag für einen Außenstehenden jeglicher Logik entbehren aber in meinem Kopf macht das Sinn!)… und dabei ist so ein (Nach-)Mittagsschlaf doch so was tolles!

    Um nun nicht noch weiter das Internet mit diesen unglaublich einfachen Gedanken zu behelligen werde ich jetzt wohl auf die Essensvariante zurückgreifen und der Müdigkeit durch Zuführung aufputschender Flüssigkeiten (KAFFEE!!!!) ein Schnippchen schlagen. In diesem Sinne …

    .. just my 2 cents ..


  • Bettgeschichten …

    Dunkel und still. Nur die vorbeirauschende Bahn zerstört ab und zu die dumpfen Klänge der Endlosschleife (Massive Attack – Teardrops) und bricht die Ruhe außerhalb meines Zimmers. Es gibt nur selten die Abende an denen man sich wirklich zu Ruhe legen kann. An denen man den perfekten Moment erwischt um sich hinzulegen. Das fängt bei dem optimalen Gemütszustand an und endet bei der perfekten Temperatur des Bettes. Der Körper ruht schon lange während Gedanken noch Antworten auf Fragen oder Fortsetzungen zu Geschichten zusammenspinnen. Aber das stört nicht. Man hat die Zeit dafür und niemand wird dabei stören. Die laufende Musik wird wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Einschlafen hinauszögern (zumindest tut sie das bei mir immer) aber unterstreicht auf diese Weise ganz hervorragend die Situation. Keine Zwänge, keinen Plan! Szenarien von unglaublicher Willkür entstehen und verschwinden wieder während das Gehirn mehr und mehr vor der wachsenden Müdigkeit kapituliert um dann ironischerweise sein volles Potential erst in den Träumen auszuschöpfen. Ich lasse es auf mich zukommen. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..


  • wer braucht schon geregelte Mahlzeiten …

    Ein gutes Zeichen für Erholung ist, morgens aufzuwachen und nicht genau zu wissen welcher Tag gerade ist. Allerdings holt einen das Gefühl wenn man langsam das Datum und die damit verbundenen Pflichten realisiert schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück! An solchen Tagen kann es auch einmal sein, dass sich das Frühstück auf halb 6 Uhr Abends verschiebt und ansonsten Koffein als ausreichender Treibstoff für den Körper herhalten musste.

    Naja … nach getaner Haus- und Uniarbeit und einem etwas ausgedehnten Mittag- bzw. Abendessen das eher wie ein Frühstück strukturiert ist (Brot und Kaffee) sieht der Ausblick auf den restliche Tag dann wieder ganz anständig aus. Hoffentlich neutralisieren die 1 – 2 Abendbiere die 3 – 4 Kaffee und lassen mich schlafen :X.

    .. just my 2 cents ..