• Künstler: ZoZoVille

    Eigentlich ist “ZoZoVille” kein Künstler. Hinter diesem Namen verbergen sich die beiden Maler Johan Potma und Mateo Dineen welche sich im Dezember 2005 in einer Galerie in Berlin – Friedrichshain (die ZoZoVille Galerie halt) zusammengetan haben und dort ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren.

    Beide kamen, bevor sie nach Berlin zogen, aus völlig anderen Ecken der Welt. Johan Potma studierte Design und Illustration in Holland während Mateo Dineen in San Francisco ebenfalls ein Studium in Illustration abschloss. Getroffen haben die beiden sich eher zufällig. Potma arbeitete für eine Internetfirma die Künstler unterstützt und sah in einer Galerie die Arbeiten Dineens. Nach einem Treffen und Begutachten der jeweils anderen Arbeiten (die, wie schon auf den Homepages zu sehen, viele Ähnlichkeiten aufweisen) war der Grundstein für ein gemeinsame Zusammenarbeit gelegt. Nachdem sie ihre Kunst hauptsächlich auf dem Friedrichshainer Flohmarkt verkauften und sich wegen der Ähnlichkeit gegenseitig die Kunden stahlen, Entschieden sie sich eine gemeinsame Galerie ins Leben zu rufen und dort zusammenzuarbeiten.

    Online werden die Werke über den Onkel & Onkel Verlag angeboten (LINK zum Shop & tollen Video).

    Da ich wahrscheinlich in naher Zukunft noch einmal nach Berlin komme werde ich mir diese Ausstellung wohl bald selber einmal zu Gemüte führen dürfen. Berichte folgen also.

    LINK zur Galerie

    LINK zu einem Interview mit ZoZoVille

    (Bildquelle 1 / 2)


  • Künstler: Blu (2)

    Endlich wieder neues von Blu. Hatte vor einiger Zeit schon mal einen Post über ihn verfasst und jetzt ist ein neues Video draußen, dass ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte! (Meiner Meinung nach noch besser. Eure Meinung?)





    edit: hier gibts auch noch ein neues Gemälde:


  • Bild: Nighthawks

    Hier mal eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Ich bin leider recht ungebildet wenn es um Malerei oder allgemein bildende Kusnt geht, allerdings muss ich sagen, dass mich dieses Bild wirklich beeindruckt hat! Ich will mich jetzt auch gar nicht in irgendwelchen Beschreibungen oder Deutungen verlieren. Jeder sollte sich wohl selbst seine eigenen Gedanken darüber machen.

    Nighthawks - Edward Hopper
    Nighthawks – Edward Hopper

  • ein ganz normaler Freitag …

    Das Beste nach einer durchzechten Nacht ist das Gefühl am nächsten Morgen, wenn man noch etwas benebelt im Prozess des Aufwachens festhängt und das noch alkoholgeschwängerte Gehirn so langsam versucht den vergangenen Abend zu rekapitulieren. Dieser Vorgang kann sich dann auch mal, wie in meinem Fall, über 1 – 2 Stunden hinziehen (besonders dann wenn sich nicht mal mehr das Gewissen meldet um zu verkünden, dass man eigentlich ganz dringend etwas total wichtiges zu tun hat). Die darauf folgende Dusche lässt den vom Vorabend doch recht malträtierten Körper langsam wieder auf ein menschliches Leistungsvermögen kommen und ein recht puritanistisches Frühstück (Kaffee) bringt Kreislauf und Denkvermögen wieder auf geordnete Bahnen. Ständiger (und eigentlich gar nicht mal so unbeliebter) Begleiter während dieser Vorbereitungen auf einen normalen Tagesablauf: der Restalkohol. Die Dusche kommt einem wie der flüssige Himmel vor, der Kaffee sorgt für wahre Geschmacksexplosionen und die ruhige (in meinem Fall Jazz-) Musik lässt die Gedanken abschweifen.

    Apropos Musik … Eine Interessante Frage die ich mir gestern Abend auf einen Gedankenanstoß von J. Benner hin gestellt habe: wo soll es eigentlich mit der Musik in Zukunft hingehen? Unsere Großeltern empfanden Musik wie Punk oder Metal schon als nicht aushaltbaren Krach und diese wird doch heutzutage von einem recht großen Publikum exzessiv gehört. Dafür definieren sich in heutiger Zeit Musikstile wie Noise (hier mal ein Beispiel) die unsere Generation größtenteils als sehr Grenzwertig empfindet. Wird so die Musik in ein paar Jahrhunderten aussehen? Auch in melodischer Hinsicht muss das menschliche Potential langsam doch mal ausgeschöpft sein. Es gibt grandiose Gitarristen, Drummer, Pianisten die Töne und Melodien aus ihren Instrumenten rausholen deren Komplexität und Virtuosität man überhaupt erst mit umfangreichen Vorwissen verstehen kann. Es wird eine Zeit lang definitiv noch Bessere geben aber ist nicht auch da irgendwann mal Schluss? Ist nicht irgendwann mal die komplexeste Tonfolge gespielt? Das schwierigste Stück komponiert? Natürlich kommt es nicht nur auf das Niveau bei Musik an sondern auf das subjektive Empfinden aber da möchte ich nicht weiter drauf eingehen ;) . Hier stellen sich schon genug Fragen. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..