• ausgerechnet tanzen …

    Jugendkultur und dessen Wandel ist schon ein echt interessantes Thema. Wikipedia definiert diesen Begriff so:

    Der Kern einer Jugendkultur ist die Etablierung einer eigenen Subkultur innerhalb einer bestehenden Kultur der Erwachsenen, da diese den Heranwachsenden keine sie befriedigenden Ausdrucksmöglichkeiten für ihr als neu empfundenes Lebensgefühl anbietet.

    Eigentlich eine, wie ich finde, durchaus treffende Beschreibung. Ich will jetzt nicht auf alle Aspekte von diversen Jugendkulturen eingehen (immerhin ist es halb 2 Uhr nachts) aber ein paar Themen halte ich durchaus für erwähnenswert.

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    Nehmen wir zum Beispiel den Tanz. Ich bin weder ein begabter Tänzer noch würde ich mich als einen besonderen Fachmann in Sachen Tanz bzw. Tanzstile betrachten, allerdings fällt auf, dass sich der “moderne Tanzstil” in den Zeiten doch extrem gewandelt hat und merkwürdigerweise tritt anscheinend immer das Phänomen auf, dass die aktuelle Kultur den Stil der vergangenen Generation recht lächerlich findet. Also mal ehrlich, wenn ihr so jemanden heute auf einer Tanzfläche sehen würdet, würdet auch zwei mal hinsehen und euch mit dem nächsten Bekannten köstlich darüber amüsieren (niemand kann einem das verübeln!) aber es hat nun mal etwas gedauert bis aus dieser Bewegungskombination über dies und das etwas entstanden ist, was man heute als wirklichen Tanz anerkennen könnte. Ich weis gerade ehrlich gesagt auch nicht warum ich mir ausgerechnet dieses Thema ausgesucht habe. Ich denke es hat mit meinen innersten Wunsch zu tun wunderhübsch in anmutigen Bewegungen über eine Bühne gleiten zu können (oO).

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    Ein anderes Thema, welches wohl auch zur Jugendkultur zählt ist wohl die momentane Flut von Serien, SitComs und ähnlichem Unterhaltungsfernsehen was über unsere Bildschirme flimmert. Jedem in meiner Generation (und ich hoffe den meisten in anderen noch lebenden Generationen auch) sind Serientitel wie “Die Simpsons”, “Sex and the City” und “Friends” ein Begriff. Besonders interessant wird diese Tatsache, wenn man in Umgebung mehrerer Gleichgesinnter eine dieser Serien anschneidet. Ab diesem Punkt beginnen die meisten Unterhaltungen mit “Kennst du die Folge in der (Herr X) (Handlung Y) macht?” und enden in den meisten fällen mit der Zustimmung aller Beteiligten (und dabei ist es vollkommen irrelevant ob sie die Folge kennen oder nicht …). Nur was macht diese Serien aus? Ist es der spezielle Humor der einfach zur richtigen Zeit in der richtigen Generation gelandet ist? Ist es die Handlung die so konstruiert ist, dass sie speziell die Schicksale der aktuellen Generation aufgreift? Meine Vermutung liegt bei ersterem. Das kann ich zwar weder mit empirische Untersuchungen noch mit persönlichen Erfahrungen untermauern, allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass meine Großmutter über Witze von “Family Guy” oder “Drawn Together” lachen könnte geschweige denn die Komik der “Simpsons” nur halb so amüsant finden würde wie ich. Aber letztendlich bleibt wohl alles Geschmackssache (wie viel zu oft). Der zweite Teil meines Beitrags ein ganz normaler Freitag … schneidet dieses Thema wohl auch etwas an.In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..


  • ein ganz normaler Freitag …

    Das Beste nach einer durchzechten Nacht ist das Gefühl am nächsten Morgen, wenn man noch etwas benebelt im Prozess des Aufwachens festhängt und das noch alkoholgeschwängerte Gehirn so langsam versucht den vergangenen Abend zu rekapitulieren. Dieser Vorgang kann sich dann auch mal, wie in meinem Fall, über 1 – 2 Stunden hinziehen (besonders dann wenn sich nicht mal mehr das Gewissen meldet um zu verkünden, dass man eigentlich ganz dringend etwas total wichtiges zu tun hat). Die darauf folgende Dusche lässt den vom Vorabend doch recht malträtierten Körper langsam wieder auf ein menschliches Leistungsvermögen kommen und ein recht puritanistisches Frühstück (Kaffee) bringt Kreislauf und Denkvermögen wieder auf geordnete Bahnen. Ständiger (und eigentlich gar nicht mal so unbeliebter) Begleiter während dieser Vorbereitungen auf einen normalen Tagesablauf: der Restalkohol. Die Dusche kommt einem wie der flüssige Himmel vor, der Kaffee sorgt für wahre Geschmacksexplosionen und die ruhige (in meinem Fall Jazz-) Musik lässt die Gedanken abschweifen.

    Apropos Musik … Eine Interessante Frage die ich mir gestern Abend auf einen Gedankenanstoß von J. Benner hin gestellt habe: wo soll es eigentlich mit der Musik in Zukunft hingehen? Unsere Großeltern empfanden Musik wie Punk oder Metal schon als nicht aushaltbaren Krach und diese wird doch heutzutage von einem recht großen Publikum exzessiv gehört. Dafür definieren sich in heutiger Zeit Musikstile wie Noise (hier mal ein Beispiel) die unsere Generation größtenteils als sehr Grenzwertig empfindet. Wird so die Musik in ein paar Jahrhunderten aussehen? Auch in melodischer Hinsicht muss das menschliche Potential langsam doch mal ausgeschöpft sein. Es gibt grandiose Gitarristen, Drummer, Pianisten die Töne und Melodien aus ihren Instrumenten rausholen deren Komplexität und Virtuosität man überhaupt erst mit umfangreichen Vorwissen verstehen kann. Es wird eine Zeit lang definitiv noch Bessere geben aber ist nicht auch da irgendwann mal Schluss? Ist nicht irgendwann mal die komplexeste Tonfolge gespielt? Das schwierigste Stück komponiert? Natürlich kommt es nicht nur auf das Niveau bei Musik an sondern auf das subjektive Empfinden aber da möchte ich nicht weiter drauf eingehen ;) . Hier stellen sich schon genug Fragen. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..