• Schlafen oder essen? …

    Außerhalb eines Zusammenhangs eine eher simple Frage die sich so in dieser Form wohl schon ein Neandertaler hätte stellen können. Nun erwische ich mich aber gerade in diesem Moment dabei, dass mir genau diese alltägliche Frage auch in der heutigen Neuzeit noch etwas Kopfzerbrechen bereitet.

    Das Problem ist so doof wie einfach: ich bin müde, liege im Bett und möchte schlafen. Das penetrante Hungergefühl ist allerdings so intensiv, dass es mich von genau diesem abhält. Wenn ich jetzt aber aufstehe um mir was zum essen zu machen werde ich lange in der Küche stehen weil ich dann auch was richtiges zum essen haben möchte, wodurch ich entweder zu wach zum schlafen sein werde oder es aber einfach zu spät ist um seinen (Nach-)Mittagsschlaf zu halten (diese Begründung mag für einen Außenstehenden jeglicher Logik entbehren aber in meinem Kopf macht das Sinn!)… und dabei ist so ein (Nach-)Mittagsschlaf doch so was tolles!

    Um nun nicht noch weiter das Internet mit diesen unglaublich einfachen Gedanken zu behelligen werde ich jetzt wohl auf die Essensvariante zurückgreifen und der Müdigkeit durch Zuführung aufputschender Flüssigkeiten (KAFFEE!!!!) ein Schnippchen schlagen. In diesem Sinne …

    .. just my 2 cents ..


  • Essen und dessen Folgen …

    Es scheint irgendwie eine biologische Konstante zu sein. Jedes Jahr springt mir mein Körper und mit ihm meine Triebe und Gelüste mit dem nackten Hintern voran ins Gesicht! Ständig diese sündhaften Gedanken im Kopf und nichts was man dagegen tun könnte. Man denkt immer daran … davor, während und sogar kurz danach. Essen!

    Jedes Jahr im Frühling steigt bei mir also das unglaubliche Verlangen nach vollkommen unverhältnismäßiger Nahrungsaufnahme. Im Winter noch froh, dass man über die Feiertage nicht nur nicht zugenommen, sondern es sogar fertig gebracht hat ein paar Kilo abzuspecken, steigt mit den Außentemperaturen auch der Heißhunger und das obwohl das doch eigentlich jeder biologischen Logik widerspricht! Was sollte es dem Menschen bringen im Sommer mehr Energie zur Verfügung zu haben als im Winter?! Ganz zu schweigen von zusätzlichen Fettreserven. Musste man früher im Sommer oder im Winter länger auf die Jagd gehen weil weniger Wild unterwegs war?! Musste man im Sommer oder im Winter in Eiseskälte in einer Höhle nächtigen?! Oder sich mehr um seine Gesundheit sorgen?! Oder um seine Freibad Figur?! Ich will jetzt nicht vermessen klingen. Ich bin sicher nicht jemand der sich Gedanken um seine Fettleibigkeit machen müsste aber ich glaube (ob jetzt im Großen oder Kleinen), dass ich da nicht der einzige bin der dieses Phänomen an sich beobachtet.

    Diese Problematik führt mich unweigerlich zu einem weiteren Thema. Einer meiner größeren Leidenschaften, dem kochen. Wikipedia sagt zum Thema “Ernährung” folgendes:

    Ernährung ist die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich (außer vielleicht … nein mit Sicherheit in England) auf keinen Menschen getroffen bin der so nüchtern über die tägliche Nahrungsaufnahme urteilt wie es dieser Artikel vermittelt. Jeder auf diesem Planeten weis wohl ein gutes Essen zu schätzen und dazu gehört gezwungenermaßen auch dessen Zubereitung. Vielleicht bin ich da etwas anders geartet, vielleicht ist dies auch meine weibliche Seite (ich hoffe eigentlich weder noch) aber ich bin der Auffassung, dass eigentlich jeder Mensch in der Lage sein sollte sich etwas Essbares aus nicht-TK-Nahrungsmitteln zuzubereiten, dass vielleicht auch komplexer ist als Nudeln + passierte Tomaten (aka “Soße”). Vor Allem weil kochen doch etwas wirklich erfüllendes ist. Man bereitet sich seine Nahrung in der von sich gewünschten Art und Weise zu. Man schafft quasi etwas künstlerisches (hier ist der Punkte wo ich abhebe) aus einer vorgegebenen (nicht immer optimalen) Menge von Zutaten. Daraus dann etwas zu kreieren, was vielleicht sogar nicht nur einem selbst sondern auch anderen Mitmenschen schmeckt ist doch wirklich etwas Erstrebenswertes. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..


  • wer braucht schon geregelte Mahlzeiten …

    Ein gutes Zeichen für Erholung ist, morgens aufzuwachen und nicht genau zu wissen welcher Tag gerade ist. Allerdings holt einen das Gefühl wenn man langsam das Datum und die damit verbundenen Pflichten realisiert schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück! An solchen Tagen kann es auch einmal sein, dass sich das Frühstück auf halb 6 Uhr Abends verschiebt und ansonsten Koffein als ausreichender Treibstoff für den Körper herhalten musste.

    Naja … nach getaner Haus- und Uniarbeit und einem etwas ausgedehnten Mittag- bzw. Abendessen das eher wie ein Frühstück strukturiert ist (Brot und Kaffee) sieht der Ausblick auf den restliche Tag dann wieder ganz anständig aus. Hoffentlich neutralisieren die 1 – 2 Abendbiere die 3 – 4 Kaffee und lassen mich schlafen :X.

    .. just my 2 cents ..