• Flashback: wo soll das alles nur enden …

    Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Mit stolz geschwellter Brust betrat ich den Schulhof meiner Grundschule, in Gedanken die Gewissheit, dass ich ab jetzt zu einer besseren, privilegierten Schicht zähle. Am vorigen Tag war es nämlich endlich so weit gewesen. Ich hatte die Zukunft gesehen. Ein Wunderwerk der Technik. Etwas was ich mit den begrenzten Möglichkeiten meines Gehirns wahrscheinlich nie begreifen könnte. Einen Computer! 233 Megaherz geballte Power, eine Festplatte die mit ihren 200 Megabyte meine kühnsten Vorstellungen sprengte und einen 15′ Monitor der mir wohl das Eintauchen in unglaubliche und fantastische Welten ermöglichen würde.

    Die Zeit verging und ich realisierte langsam, dass man so Aussagen wie “nein, da kommt kein technischer Fortschritt mehr! Was soll es denn da noch geben?!” vielleicht doch mit etwas Skepsis gegenüber treten sollte. Das Internet wurde mehr und mehr für das Breitenpublikum interessant und die ersten Haushalte wurden mit einem Modem ausgestattet. Man wagte sich nun also aus seinen virtuellen vier Wänden (unter unglaublichem Piepsen und Krachen des Modems) in die weite Welt hinaus.

    Von dem heutigen Standpunkt aus gesehen war das schon eine wirklich witzige Zeit. Die Menschen waren aufgeregt was ihnen diese neuen technischen Errungenschaften alles ermöglichen würden ohne überhaupt eine Ahnung zu haben wo das ganze hinführt. Heute sitzen wir mit Breitband-Glasfaserleitungen vor virtuellen Video-Streams oder draußen im Park mit dem Handy in der Hand und informieren uns ganz beiläufig in rasender Geschwindigkeit über die Geschehnisse in der Welt. Wo das alles hinführen wird weis zwar immer noch keiner, aber so langsam erkennen wir zumindest die groben Ausmaße des Potentials. Und immer wieder gibt es neue Ideen die verfolgt werden und neue Internettrends die das Leben der Nutzer verändern (sollen). Ob nun “Cloud Computing” oder “Silent Commerce“. Alle Ideen haben ihre Daseinsberechtigung, alle Ideen haben unglaubliches Potential.

    Als Technik interessierter Mensch hat man auf jeden Fall alle Hände voll zu tun um am Puls der Zeit zu bleiben. Gerade in Hinsicht des “Web 2.0” bzw. des “Social Media“ (werde darüber wohl noch einen Artikel verfassen) gibt es Bereiche deren Entwicklungsgeschwindigkeit wirklich bemerkenswert ist! Aber wie weiter oben schon bemerkt: Wo das hinführen wird? Keine Ahnung! In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..


  • Die Zukunft verschwindet in einer Wolke …

    Die Menschheit hat ja schon viele Katastrophen überlebt. Aber nun steht sie vor einer neuen Herausforderung, der Aschewolke! Naja … eigentlich ist das alles doch halb so dramatisch. Natürlich ist es verhältnismäßig ärgerlich wenn man einer dieser armen Seelen ist, die zu dieser Stunde am Flughafen sitzen und verzweifelt auf irgendeine Meldung der Fluggesellschaften bzw. der Aufsichtsbehörde warten aber andererseits sind das alles nur Präventivmaßnahmen. Weder sind bis jetzt irgendwelche sachlichen Schäden zu beklagen gewesen, noch sind (meines Wissens) irgendwelche der befürchteten gesundheitlichen Schäden aufgetreten (was wohl auch nicht passieren wird so lange niemand größer als 5km ist ….). Lediglich die Zeitungsredakteure dürften sich die Hände reiben. So schreibt der Spiegel über seine “Gigantische Aschewolke”, die Zeit betreibt mal wieder obligatorischen Aufklärungsunterricht und die BILD (wie sollte es auch anders sein) legt wegen der Aschewolke schon ganz Deutschland lahm.

    Ich für meine Person freue mich eher, dass ich bei dem sonnigen Wetter, mit dem wir momentan gesegnet sind, beim Blick in den Himmel zur Abwechslung mal nichts außer Blau sehe! Man könnte eigentlich denken, dass das bei jedem wolkenlosen Tag der Fall sein sollte aber mal im Ernst: wann habt ihr das letzt mal einen wirklichen blauen Himmel ohne Kondensstreifen gesehen?! Ich bin auf jeden Fall recht zuversichtlich, dass wir auch diese Krise meistern werden ;) .

    Ein vollkommen anderes Thema, das wohl einzig und allein wegen der Überschrift hier rein passt, ist zwar nicht halb so dramatisch wie das Aschemonster aber hoffentlich von längerer Dauer. Die Rede ist vom “Cloud Computing”. Als kurze und mit Sicherheit eigentlich unzulängliche Erklärung, für alle die nichts mit dem Begriff anfangen können (und sogar zu faul sind sich den Wiki Link anzugucken) sei gesagt: Cloud Computing ist ein System in dem der Rechner an sich aufhört zu existieren. Alle Dateien und Inhalte die man heutzutage noch auf Festplatten in seiner meist unmittelbaren physischen Umgebung in seinem PC gespeichert hatte, werden irgendwo in die weiten des Internets hochgeladen um damit ein komplett neuartiges und webbasiertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Um im Jargon der Technik zu bleiben lädt mal also quasi den kompletten Inhalt seines PCs in die “Wolke” hoch um damit dann von jedem anderen Computer über das Internet nur mit seinen Login Daten auf seine Dateien in der Wolke zugreifen zu können.

    cloud-computing-kitchen-sink

    (Image source: http://infreemation.net/cloud-computing-linear-utility-or-complex-ecosystem/)

    Ich hab mich mal in letzter Zeit etwas mit dem Thema beschäftigt und bin dabei nicht umhin gekommen mich doch etwas für das angekündigte Betriebssystem von Google “Chrome OS” zu begeistern. Dieses System ist (wie die momentanen Google Applikationen auch schon) speziell für die Technik des Cloud Computings zugeschnitten. Das ganze System ist quasi nur noch ein einziger Browser in dem man alle seine Dokumente, Musik, Bilder, etc. verwaltet. In diesem Zug möchte ich auch noch einmal speziell auf ein wirklich liebevoll gemachtes Video für Chrome OS hinweisen:

    Die große Frage ist nur mal wieder wie Google es mit der Sicherheit hält. Wird Google es sich nehmen lassen seine Nutzer durchleuchten zu können? Bin ich wirklich der einzige der Zugriff auf meine Daten hat? Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig und setze hohe Erwartungen in das Projekt. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..


  • Die Zukunft verschwindet in einer Wolke …

    Die Menschheit hat ja schon viele Katastrophen überlebt. Aber nun steht sie vor einer neuen Herausforderung, der Aschewolke! Naja … eigentlich ist das alles doch halb so dramatisch. Natürlich ist es verhältnismäßig ärgerlich wenn man einer dieser armen Seelen ist, die zu dieser Stunde am Flughafen sitzen und verzweifelt auf irgendeine Meldung der Fluggesellschaften bzw. der Aufsichtsbehörde warten aber andererseits sind das alles nur Präventivmaßnahmen. Weder sind bis jetzt irgendwelche sachlichen Schäden zu beklagen gewesen, noch sind (meines Wissens) irgendwelche der befürchteten gesundheitlichen Schäden aufgetreten (was wohl auch nicht passieren wird so lange niemand größer als 5km ist ….). Lediglich die Zeitungsredakteure dürften sich die Hände reiben. So schreibt der Spiegel über seine “Gigantische Aschewolke”, die Zeit betreibt mal wieder obligatorischen Aufklärungsunterricht und die BILD (wie sollte es auch anders sein) legt wegen der Aschewolke schon ganz Deutschland lahm.

    Ich für meine Person freue mich eher, dass ich bei dem sonnigen Wetter, mit dem wir momentan gesegnet sind, beim Blick in den Himmel zur Abwechslung mal nichts außer Blau sehe! Man könnte eigentlich denken, dass das bei jedem wolkenlosen Tag der Fall sein sollte aber mal im Ernst: wann habt ihr das letzt mal einen wirklichen blauen Himmel ohne Kondensstreifen gesehen?! Ich bin auf jeden Fall recht zuversichtlich, dass wir auch diese Krise meistern werden ;) .

    Ein vollkommen anderes Thema, das wohl einzig und allein wegen der Überschrift hier rein passt, ist zwar nicht halb so dramatisch wie das Aschemonster aber hoffentlich von längerer Dauer. Die Rede ist vom “Cloud Computing”. Als kurze und mit Sicherheit eigentlich unzulängliche Erklärung, für alle die nichts mit dem Begriff anfangen können (und sogar zu faul sind sich den Wiki Link anzugucken) sei gesagt: Cloud Computing ist ein System in dem der Rechner an sich aufhört zu existieren. Alle Dateien und Inhalte die man heutzutage noch auf Festplatten in seiner meist unmittelbaren physischen Umgebung in seinem PC gespeichert hatte, werden irgendwo in die weiten des Internets hochgeladen um damit ein komplett neuartiges und webbasiertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Um im Jargon der Technik zu bleiben lädt mal also quasi den kompletten Inhalt seines PCs in die “Wolke” hoch um damit dann von jedem anderen Computer über das Internet nur mit seinen Login Daten auf seine Dateien in der Wolke zugreifen zu können.

    cloud-computing-kitchen-sink

    (Image source: http://infreemation.net/cloud-computing-linear-utility-or-complex-ecosystem/)

    Ich hab mich mal in letzter Zeit etwas mit dem Thema beschäftigt und bin dabei nicht umhin gekommen mich doch etwas für das angekündigte Betriebssystem von Google “Chrome OS” zu begeistern. Dieses System ist (wie die momentanen Google Applikationen auch schon) speziell für die Technik des Cloud Computings zugeschnitten. Das ganze System ist quasi nur noch ein einziger Browser in dem man alle seine Dokumente, Musik, Bilder, etc. verwaltet. In diesem Zug möchte ich auch noch einmal speziell auf ein wirklich liebevoll gemachtes Video für Chrome OS hinweisen:

    Die große Frage ist nur mal wieder wie Google es mit der Sicherheit hält. Wird Google es sich nehmen lassen seine Nutzer durchleuchten zu können? Bin ich wirklich der einzige der Zugriff auf meine Daten hat? Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig und setze hohe Erwartungen in das Projekt. In diesem Sinne

    .. just my 2 cents ..